Im Altklinikum das ehemalige Hörsaalgeb (Chir, dann Neurol.) vorne rechts, jetzt: Sammlung Prinzhorn der Unikliniken HD
Die
Sammlung Prinzhorn[]
an den Univ.kliniken Heidelberg
Die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von Psychiatriepatienten entstand Anfang der 1920er Jahre in Heidelberg. Hans Prinzhorn, damals Assistenzarzt an der psychiatrischen Universitätsklinik, trug diese Kunst zusammen und publizierte 1922 in seinem Buch "Bildnerei der Geisteskranken" einige Arbeiten. Im Zentrum seiner Tätigkeit stand dabei nicht aber nicht einmal der künstlerische Aspekt sondern der therapeutische Ansatz.
Die Sammlung Prinzhorn ist ein medizingeschichtliches und kunsthistorisch interessantes Museum in Heidelberg-Bergheim. Es befindet sich im ehemaligen und umgebauten Hörsaal in der Psychiatrischen und Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg (noch früher der der ehemaligen Chirurgie im Altklinikum) und hat einen Fundus mit über 5000 Arbeiten von etwa 450 PatientInnen verschiedener psychiatrischer Anstalten aus der Zeit von 1880 bis 1933.
zeigt 2025 :[]
zeigte[]
2023 :[]
ab dem 26. April 2023 die Ausstellung Elfriede Lohse-Wächtler – Fragen an Werke und Dokumente. Bis zum 20. August 2023 stellen sich neue Fragen an ihr Leben und Werk.
2022 zeigte sie:[]
„Das Gedankenleben ist doch wirklich“ Else Blankenhorn – eine Retrospektive
vom 15. September 2022 bis 22. Januar 2023
Am 24. März 2022 öffnete die Ausstellung „Hinter Mauern“ in der Sammlung Prinzhorn. „Hinter Mauern“ gibt (erstmals) einen Einblick in die umfangreichen Fotografie-Bestände Schweizer Psychiatrien aus der Zeit um 1900. Die Fotografien zeigen den Blick der Psychiater*innen, die oft selbst zur Kamera griffen, auf "ihre" Anstalt und das Pflegepersonal. Dabei gibt es auch den Werbungskosten-Aspekt, mit dem PrivatpatientInnen für die neuartigen Einrichtungen gewonnen werden sollten ebenso, wie die Vorstellung architektonischer Details und Gesamtkonzepte. Ergänzt wird die Ausstellung mit gemalten o. gezeichneten Werken ehemaliger PatientInnen aus dem großen Bestand der Sammlung Prinzhorn.
… mehr im Katalog zur Ausstellung, 2022: K. Luchsinger, S. Hoch - s. dort.
… ist Humor dort angebracht ? …
zeigte 2021[]
Die Ausstellung "Wahnsinnig komisch"
Wegen Öffnungszeiten und Führungen bitte auf der Website der Sammlung nachschauen.
Die Sammlung Prinzhorn blieb wegen Covid-19 2020/2021 zeitweise geschlossen und auch die für den 9. Dezember 2020 geplante Eröffnung der Sonderausstellung „Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie – Werke der Sammlung Kraft“ fand leider nicht statt. Stattdessen wird am 9.12. ein Videointerview mit Hartmut Kraft auf deren Webseite und auf Facebook veröffentlichen und von da an jede Woche ein Künstler der neuen Ausstellung auf deren Kanälen vorgestellt.
Agnes Richter, 1895. Dem[entia] praec[ox]. Sie nähte in alle ihre Wäsche und Kleidungsstücke Erinnerungen aus ihrem Leben.“ Dies (Abbi.) war also Richters eigenes Jäckchen und einmal Teil eines weit größeren Œuvres. Der auf die Jacke genähte Text in altdeutscher Kurrentschrift, am Korpus vor allem innen, an den Ärmeln außen angebracht, ist leider nur undeutlich gestickt und an vielen Stellen abgescheuert. Das meiste ist nicht lesbar.
Im Fundus der Sammlung P.
Fragile Schätze der Sammlung Prinzhorn, 2020[]
>> Ein mehrfacher Millionenwerth <<
27. Mai bis 31. Oktober 2020
Den Kurzfilm zur Ausstellung dort: https://youtu.be/yMHV4PEobVo (7 Min., 2020, Janet Grau, Sprecher Th. Röske)
Detail aus ...
- wikipedia zu Elfriede Lohse-Wächtler(geb. 4. Dezember 1899 in Löbtau als Anna Frieda Wächtler — 31. Juli 1940 ermordet in Pirna; Artikel bei Wikipedia)
Das Jäckchen von Agnes Richter, 1895
Das Lohse-Wächtler-Archiv - Elfriede Lohse-Wächtler (1899-1940)[]
Das Lohse-Wächtler-Archiv und über 200 Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken von Elfriede Lohse-Wächtler (1899-1940) sind von 2021 an Teil der Sammlung Prinzhorn. Mit dem Lohse-Wächtler-Archiv kommen zahlreiche private Briefe, Dokumente und Fotos in den Bestand. Die Sammlung Prinzhorn wird somit zu einer wichtigen Forschungsstelle der zwischen neuer Sachlichkeit und Expressionismus zu verortenden Malerin Lohse-Wächtler, die sich zeitweise auch Nikolaus Wächtler nannte.
Vortrag zu dem Mannheimer Edgar Schmandt, mit 90 gestorben
Von September 2019 bis Mitte März 2020 war sie wegen Umbaumaßnahmen geschlossen[]
- Namensliste zu Patientenarbeiten in der Sammlung
- Ausstellung zu Blalla W. Hallmann (1941 – 1997)
Adresse, Kontakt[]
- Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg
- Voßstraße 2
Telefon: 062 21 56 44 92
Fax:
E-Mail: prinzhorn(a)uni-hd.de
- Webpräsenz „Sammlung Prinzhorn“ (prinzhorn.uni-hd.de)
Bei der Anfahrt beachten: Parkhaus P11 befindet sich direkt anschließend im Altklinikum zwischen der ehemaligen Frauenklinik und der Psychiatrischer Uniklinik. In der Nähe der ehemaligen Krehlklinik (in der [[Bergheimer Straße|Bergheimer Str.)
Hans Prinzhorn[]
Der Arzt Hans Prinzhorn (* 6. Juni 1886 in Hemer, Westfalen; † 14. Juni 1933 in München) war Psychiater und Kunsthistoriker. Er sammelte den Hauptteil der Nachkriegs-Bestands und nach ihm ist sie später auch die Prinzhorn-Sammlung genannt worden.
Sie ist eine kunsthistorisch aufbereitete Sammlung mit etwa 5.000 Bildwerken, Collagen und Plastiken von über 400 Geisteskranken, bzw. als solchen behandelten Personen. Der engere Sammlungszeitraum war in den Jahren von 1919 bis 1922. Prinzhorn wurde 1919 zu diesem Zweck Assistent von Karl Wilmanns an der Psychiatrischen Universitätsklinik. Begonnen hatte die Sammlung bereits der renommierte Psychiater Emil Kraepelin. Und 1922 veröffentlichte Prinzhorn sein erstes und einflussreiches, reich illustriertes Buch Bildnerei der Geisteskranken, das seinerseits Künstler zur Auseinandersetzung mit dem Begriff der Normalität bewegte.
Er führte ab 1925 eine psychotherapeutische Praxis in Frankfurt am Main. Er starb 1933 in München an Typhus.
März 2019, ehemaliger Hörsaal im Altklinikum
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Kooperation mit dem Haus am Wehrsteg[]
Im Januar 2022 hängt auf einer Wand des Wehrwärters .... ein großer Comic
Ausstellung Gewächse der Seele[]
Geschichte[]
Einer der ersten Sammler war Emil Kraepelin, von 1890 bis 1903 erster Direktor der Klinik. Er suchte nach sichtbaren Beweisen für den Wahnsinn, und dies nicht nur im Verhalten seiner Patienten, sondern auch beim Sezieren ihrer Gehirne. Er ließ bereits die Patienten fotografieren und trug auch ihre Zeichnungen und andere ins Künstlerische tendierende Werke zusammen. Einer von Kraepelins Heidelberger Assistenten, Karl Wilmans (1873-1945), der 1919 Klinikdirektor wurde, setzte die "Lehrmittelsammlung" fort.
1919 kam der Arzt und Kunsthistoriker H. Prinzhorn als Assistent an die Klinik. Sein Interesse an Werken von Psychiatriepatienten führt bis 1922 zu einer stark vergrößerten Sammlung. Auf ihr aufbauend schreibt er das Buch »Bildnerei der Geisteskranken. Ein Beitrag zur Psychologie und Psychopathologie der Gestaltung« (1922, bzw. Herausgeberschaft). Es folgten Ausstellungen in Frankfurt a. M. und Leipzig z. B. anlässlich des Naturforscherkongresses. Es folgten in den nächsten zehn Jahren Paris, Genf, Basel und neun deutsche Städte (überwiegend Kunstvereine); die Betreuung übernimmt in dieser Zeit Hans W. Gruhle.
Der Klinikdirektor Carl Schneider übergibt Mitte der 30er Jahre der NS-Propagandaschau "Entartete Kunst" einzelne Zeichnungen aus der Sammlung. Dort werden sie als pathologisches Beweismaterial gegen die damalige "Kunst der Moderne" instrumentalisiert. Die Sammlung bleibt sonst aber bestehen.
1963 entdeckt Harald Szeemann die Werke und zeigt erstmals wieder eine Auswahl in der Kunsthalle Bern.
Als Prinzhorn Heidelberg verließ, wies die Sammlung schon 5.000 Objekte auf. 1000 weitere kamen im Laufe der Zeit hinzu. Nachdem Inge Jádi, seit 1971 langjährige Kustodin der Kollektion, relevante Krankenakten aufgefunden hatte, konnten zusätzliche Werke erworben werden.
Ab 1979 finanziert die Volkswagen-Stiftung die Konservierung und wissenschaftliche Erfassung des gefährdeten Sammlungsmaterials. Seit 1980, als eine große Ausstellung in Heidelberg Einblick in diesen Bestand gab, ist der ergiebige Fundus - wie auch seine Unterbringung und stetige Erweiterung - im öffntlichen Raum Gesprächsthema und wuchs seither um weitere 13.000 Werke an.
Allein 8000 Arbeiten zählt die Sammlung Petschner aus der hessischen Anstalt Merxhausen (1985, noch unerschlossen)
1991 bis 1993 folgt verschiedenen teilweisen Ausstellungein ein Projekt zur Beschaffung und Archivierung der zugehörigen Krankenakten.
2001 wurde das Museum Sammlung Prinzhorn in dem umgebauten Hörsaalgebäude der früheren Chirurgie in Bergheim, zuletzt der der Neurologischen Klinik, eröffnet.
2011: Jubiläumsausstellung zum 10jährigen Bestehen des Museums unter dem Titel "Von Kirchner bis heute"
Neu sind zwei große Bestände aus Patientenarbeiten, die seit 1950 entstanden sind. Der eine kam vom 2001 gestorbene Hemmo Müller-Suhr, Professor für Psychopathologie in Göttingen, dessen Schenkung 2012 die Heidelberger Bestände bereicherte. Und der zweite von Manfred in der Beeck, einstiger Leiter der Psychiatrie in Schleswig, der 2013/14 angekauft wurde.
(Auch Beiträge zu verschiedenen Wanderausstellungen sind auf der Website der Sammmlung dokumentiert.)
Frühere Ausstellungen[]
- 30. März bis 4. August 2019
- Milan Chlumsky: Spiegel der Seele. Rezension in der RNZ - Heidelberger Nachrichten vom 1. April 2019, Seite 13
- Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Die Sammlung Prinzhorn zeigt die Vielfalt der Pflanzenmotive in ihrem Bestand aus psychiatrischen Anstalten aus den Jahren zwischen 1900 und 1940. Die Werke stammen unter anderem von Else Blankenhorn, Heinrich Hack, Hanna Hellmann, Wilhelm Maasch und Frau von Zinowiew. Neben naturalistischen Darstellungen finden sich Abstraktionen, Pflanzenschrift sowie Verquickungen von Pflanze, Mensch und Mineral. Der tschechischen Künstlerin Anna Zemánková, die aus einem inneren Impetus heraus mit 52 Jahren anfing zu malen und ihre Motive dann, nach der ermutigenden Rezeption der Kunstwelt, weiter ausarbeitete, ist eine Einzelpräsentation gewidmet.
- Gewächse der Seele. Pflanzenfantasien zwischen Symbolismus und Outsider Art; ein interdisziplinäres Kooperations- und Ausstellungsprojekt
- 2018 ab 16.5. bis. 26.8.18
Unruhe und Architektur
2017: Wer bist du? Das bist du! / Who Are You? That's You!
Was verraten Portraits (nicht) über die Portraitierten?
09.09.-05.11.2017
kuratiert von Christin Müller, im Rahmen der Foto-Biennale LU-MA-HD
Das Portrait ist ein klassisches Einsatzfeld der Fotografie, bei dem Selbst- und Fremdbild zwischen Fotografen und Bildprotagonist ausgehandelt werden. Wie viel lässt sich über die Abbildung des äußeren Erscheinungsbilds über die Identität und Charakter einer Person sagen?
Als technisches Medium scheint die Fotografie geeignet zu sein, ein analytisches und objektives Bild des Portraitierten zu erzeugen und wurde in der Psychiatrie ebenso genutzt wie in der Kriminalistik, Anthropologie und Ethnographie, um Menschen zu registrieren und in Typen einzuteilen. Bis heute ist die fotografische bzw. auf Fotografie basierende Aufzeichnung Mittel Personen zu identifizieren. Ausgangspunkt der Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn ist ein kleines Konvolut von Patientenfotografien aus der Sammlung und Lehrbücher der Psychologie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Solchen Fotografien stehen in der Ausstellung Bilder gegenüber, die die Instabilität der fotografischen Beschreibung aufdecken. Mit seinen Bildsequenzen beschreibt Andrzej Steinbach, wie sich bereits mit kleinen Veränderungen von Mimik, Gestik und Kleidung sowie mit Verschiebungen der Kameraperspektive Irritation und Unsicherheit in der Einordnung der portraitierten Person einstellen. Die Deutung der gesellschaftlicher und politischer Zugehörigkeit und die Identität verschwimmt. Wie genau oder ungenau ist eine Fotografie in ihrer Abbildung? Wie kann diese Unschärfe in der Deutung von Fotografen oder Fotografierten genutzt werden?
Künstlerinnen und Künstler u.a.: Helmar Lerski (*1871 in Straßburg, †1956 in Zürich) Andrzej Steinbach (*1983 in Czarnkow, Polen, lebt in Berlin)
Kabinettausstellung 2017
Jakob Mohr, ein Opfer von fluoridelektrischen negativen Gedankenwellen
09.09.-05.11.2017
Der Mannheimer Gärtner Jakob Mohr (1884- ?) wurde seit 1905 mehrfach in der Psychiatrie behandelt. Er glaubte durch Wellen beeinflusst zu sein, die ein Aggressor aus einer Maschine auf ihn lenkte. Deshalb fertigte er sich einen Mantel aus Stanniolpapier.
Wie er auf einer Gerichtsszene detailliert darstellt, machte er die Wellen auch für einen Meineid verantwortlich. Diese Zeichnung hat die Prager Künstlerin Eva Kot'átková (*1982) zum Ausgangspunkt ihrer Performance „The Judicial Murder of Jakob Mohr“ (2016) gemacht. Der dabei entstandene Film ist neben weiteren Blättern von Mohr in der Ausstellung zu sehen.
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In einer Kabinettausstellung werden 20 Zeichnungen von Erich Spiessbach (1901–1956) gezeigt.
Der Zeichner Spiessbach war Präparator und Grabungshelfer im Museum auf Schloss Friedenstein in Gotha, seiner Geburtsstadt; dann in Münster.
Spiessbachs Überlegenheitsgefühl gegenüber seinen Mitmenschen hatte zu jahrelangen Gerichtsverfahren geführt. Er wurde 1943 als „querulierender Paranoiker“ in die psychiatrische Anstalt Münster eingeliefert wurde. Sein weiterer Lebensweg war durch Tuberkulose und Gefängnisaufenthalte bestimmt. 1956 stürzte er bei einem Fluchtversuch ab und starb am selben Tag.
Der junge Arzt und Psychiater Manfred in der Beeck (1901–1956), hatte sein künstlerisches Talent wie auch seinen Humor entdeckt. Er verlegte ihn in Marsberg in eine Einzelzelle und besorgte ihm Zeichenmaterial und animierte ihn zum Malen.
Spiessbach schuf schrille, auch gespenstisch anmutende, Darstellungen wie zum Beispiel eine „Holzkopfprothese“ oder „Die falsche Schlange“ mit einer offenbar klatschsüchtigen Frau.
Von 2012 bis 2014 waren seine Bilder in der Ausstellung „Der dreifach diplomierte Idiot – das Phänomen Erich Spiessbach“ in Gotha, Münster und Bremen ausgestellt worden. 2015 kamen sie nun als Dauerleihgabe in die Sammlung Prinzhorn.
500 Werke von Spiessbach waren nach dem Tod des Psychiaters Manfred in der Beeck in dessen Nachlass entdeckt worden. Die möchte jetzt die Sammlung Prinzhorn mit der Hilfe von Sponsoren erwerben.
"Uniform und Eigensinn": Am 1.10.2014 wurde die Ausstellung mit Objekten zum Ersten Weltkrieg eröffnet - Die bildhaften Beiträge wurden von Psychiatrie-Insassen gefertigt.
In einer Rezension der A. von Heide Seele heißt es u.a:
- "Die Ausstellung konfrontiert mit den Reaktionen der Anstaltsinsassen auf das martialische Geschehen wie auf den Militarismus überhaupt, wobei unmittelbare eigene Erfahrungen fehlten, ausgenommen der Hunger. Der war in den Kriegsjahren auch in den psychiatrischen Einrichtungen immer und überall vorhanden." …
- " …
Agnes Richter[]
Von ihr in der Sammlung, Magazin: Agnes Richter (xx)
Sonja Gerstner (1952 – 1971)[]
In der Dauerausstellung: Sonja Gerstner (1952 – 1971)
Logo[]
- „Mann ohne Schwerkraft“ von Josef Forster
k.
- Th. Röske über … (bei prinzhorn.ukl-hd.de)
Medien[]
- Gemälde aus der »Prinzhorn-Sammlung« - Kathrin Maas:bba Dieses Bild malte ein Psychiatriepatient. Was wollte er damit sagen? Der psychisch kranke August Natterer rekonstruierte mithilfe von Zeichnungen seine Halluzinationen. Was steckt hinter seinem Bild »Wunder-Hirthe«? Der Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn hat versucht, es zu ergründen. Von 13.10.2025, 15.50 Uhr • aus Wahnsinn in Spiegel-Geschichte 4/2025
Filme[]
- Christian Beetz: Zwischen Wahnsinn und Kunst, 2010
- Die Sammlung Prinzhorn] (Dokumentation bei 3sat: 30 Min.)
- (Es ist wahrscheinlich das außergewöhnlichste Museum der Welt: die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg. Sie umfasst Bilder von beeindruckender Kraft, extremer Authentizität und verwirrender Schönheit. Es sind Bilder von Künstlern, die nie eine Kunsthochschule besucht haben, die meist wenig "Bildung" genossen haben dürften - es sind die Bilder von Ver-Rückten.)
- Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie. Sammlung Hartmut Kraft. (Der Autor des gleichnamigen Buchs strebt zunächst nach einer Spezialsammlung von „Kopffüsslern“. Im Interview mit Röske) 2020, 20 Min.
- Im Film Outsider Art - Prinzhorn in Heidelberg etwas über ihn ab Min 10. (vom 11.04.2022 ∙ Doku & Reportage ∙ SWR, Mediathek)
Siehe auch, andere Sammlungen[]
- SWR-Video mit einem interessanten Blick ins Bild: Willem van Genk malte das detailreiche Wimmelbild vom Frankfurter Bahnhof 1950. Das Bild hängt in der Sammlung Zander in Bönnigheim.
Tanztheater, Kresnik[]
- Johann Kresnik: Sammlung Prinzhorn Uraufführung in Heidelberg. Kritik: Christoph Klimke: Die Deutsche Bühne 4.02.2012 — Foto: Es quietscht, und muss weh tun: Szene mit dem Tanzensemble in Johann Kresniks Uraufführungs-Inszenierung der „Sammlung Prinzhorn“.] 2012
facebook u. ähnl. Netze[]
Literatur[]
- Ingrid von Beyme (Kuratorin), Sabine Hohnholz (Archivarin): Vergissmeinnicht – Psychiatriepatienten und Anstaltsleben um 1900: Aus Werken der Sammlung Prinzhorn. 2018. 378 Seiten.
- Bettina Brand-Claussen: Das "Museum für pathologische Kunst" in Heidelberg. Von den Anfängen bis 1945, in: Wahnsinnige Schönheit, Prinzhorn-Sammlung, Ausstellungskatalog Osnabrück, Kulturhistorisches Museum u.a. Heidelberg, Wunderhorn, 1997, S. 6-23.
- Maike Rotzoll und Thomas Röske (Hrsg.): „Menschen die noch hätten leben können“ – Opfer nationalsozialistischer Verbrechen in der Sammlung Prinzhorn, Heidelberg 2023, Seite 194–205. [Ausstellungskatalog 23/24].
- Bettina Brand-Claussen, Thomas Röske (Hrsg.): Künstler in der Irre, Ausstellungskatalog Sammlung Prinzhorn Heidelberg. Heidelberg, Wunderhorn, 2008.
- Katalog: Katrin Luchsinger, Stefanie Hoch (Hrsg.): HINTER MAUERN / BEHIND WALLS. Fotografie in psychiatrischen Einrichtungen 1880–1935 / Photography in Psychiatric Institutions from 1880–1935. Kunstmuseum Thurgau (Hrsg.), weitere Aut. Urs Germann, Markus Landert, Sabine Münzenmaier, Martina Wernli. Im Verlag Scheidegger & Spiess, 2022, 132 Seiten, mit 35 farbigen und 66 s/w-Abbildungen. ISBN 978-3-03942-056-8.
- Thomas Röske: Der Arzt als Künstler. Ästhetik und Psychotherapie bei Hans Prinzhorn (1886-1933). Bielefeld, Aisthesis, 1995. [[]]
- Katalog: Psyche als Schauplatz des Politischen in Staatl. KH Baden-Baden, 2019 mit Werken von: Kader Attia, Heidi Bucher, Omer Fast, Dan Finsel, Samara Golden, Liz Magic Laser, Jim Shaw, Wang Tuo, Jorinde Voigt, Chen Zhe Mit Werken aus der Sammlung Prinzhorn, von: Ludwig Berthold,Else Blankenhorn, Minna Köchler, Wilhelm Werner, Hyacinth Freiherr von Wieser
Zeitungsberichte:
- "Werk und Vita gehören zusammen." (Zahlreiche Kunstangebote müssen aus Platzgründen abgelehnt werden - Gespräch mit Thomas Röske) RNZ vom 12.09.2014
- Psyche als Schauplatz des Politischen. Katalog, Ausstellung in Kunsthalle Baden-Baden. Werke von Kader Attia, Heidi Bucher, Omer Fast, Dan Finsel, Samara Golden, Liz Magic Laser, Jim Shaw, Wang Tuo, Jorinde Voigt, Chen Zhe und Werke aus der Sammlung Prinzhorn von Ludwig Berthold, Else Blankenhorn, Minna Köchler, Wilhelm Werner, Hyacinth Freiherr von Wieser. Hatje Canz. Mit Texten von u. a. Travis Diehl, Thomas Eller, Johan Holten, Sudhir Kakar, Michaela Ott und Thomas Röske.