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Otto Karl Friedrich Schoetensack (geb. am 12. Juli 1850 in Stendal; gest. am 23. Dezember 1912 in Ospedaletti, Ligurien, Italien)

Haus in Heidelberg, in der Blumenstraße 1


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Otto Schoetensack, Paläantropologe und Dozent am Geologischen Institut der Universität Heidelberg, beobachtete jahrzehntelang die Ausbeute der Sandgruben der Region.


Den Fund eines menschlichen Überrestes hatte er stets vorausgesehen. Daher ermahnte er auch die Arbeiter des Grubenbesitzers J. Rösch in Mauer immer wieder, auf jedes außergewöhnliche Fundstück zu achten.


Er beschreibt den gefundenen Unterkiefer als Teil einer frühen Menschenart. Nach dem Ort seiner Universität wird sie lateinisch „homo heidelbergensis“ (Heidelberger Mensch) genannt.