Osip Mandelstam: Mandelstam, Heidelberg
- eine weitere deutsch- und spanischsprachige Publikation „Ossip Mandelstam. Wort und Schicksal“. Das 320 Seiten-Buch wirkt wie ein Gedrucktes Denkmal für den Dichter-Kosmopolit (bei Uni/UB HD) und
- GEDICHTE UND BRIEFE 1909-1910. RUSSISCH-DEUTSCH von Ralph Dutli beim Wallstein-Verlag.
Eine Stadtführung mit dem Titel „Mandelstams Umfeld: Die russische Lesehalle 1861 bis 1914“ bot Hans-Martin Mumm am Sonntag, 26. Juni Uhr an. Die Führung findet im Rahmen der laufenden Ausstellung zu Leben und Werk des russischen Schriftstellers Ossip Mandelstam statt, die noch bis 17. Juli 2024 in der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte zu sehen ist.
Die Anfänge der russischen Lesehalle gehen auf 1861 zurück. Sie hatte mindestens neun Adressen in der Altstadt. In ihr trafen sich die politisch Oppositionellen. Ihre Bibliothek wurde 1914 konfisziert und bildete ab 1919 den Grundstock des slavischen Instituts unter Nikolai von Bubnoff.
Dass der russische Schriftsteller Ossip Mandelstam in der Lesehalle verkehrte, belegt, dass er in Heidelberg die sozialrevolutionären Kontakte nicht ganz aufgegeben hat.
Seine Wohnanschrift lautete: Friedrich-Ebert-Anlage 30
An der Theodor-Heuss-Brücke