Der Grafiker und Jurist Klaus Staeck ist ein bekannter Plakatkünstler aus Heidelberg. Geb. am 28. Februar 1938 in Pulsnitz. Seine Motive reizten seine politischen Kontrahenten immer wieder zu Versuchen, seine Grafiken als Beleidigung etc verbieten zu lassen. Von April 2006 bis Mai 2015 war er Präsident der Akademie der Künste in Berlin.
Im Interview mit Volker Oesterreich und Alexander R. Wenisch sagt er: David hat immer eine Chance gegen Goliath. rnz, 24.2.2018, s.
Lebenswerk - ein Katalog zur Ausstellung im Folkwang-Museum
Der Katalog zur Essener Ausstellung präsentiert einen Querschnitt durch Staecks Lebenswerk, beginnend bei den frühen Siebdrucken und Holzschnitten bis zu den aufsehenerregenden Plakaten und Objekten, zu denen auch der titelgebende Sack mit dem Sand fürs Getriebe gehört. 41 Prozesse führte der rechtsanwalt, die er aufgrund seiner kritischen Arbeiten hinnehmen musste, die er alle gewonnen hat, obwohl er sich grafisch mit den größten Konzernen „angelegt“ hatte.
Klaus Staeck erhielt 2018 die Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg – sie stellt eine der höchsten Auszeichnungen dar, die von der Stadt Heidelberg vergeben werden: Seit 1976 erhielten sie 14 Persönlichkeiten.
- „Klaus Staeck - Sand fürs Getriebe“, hg. vom Museum Folkwang, 256 Seiten
- Die Sammlung Staecks sei von „internationaler Bedeutung: Staeck will seine „Höhle“ der Nachwelt erhalten. Rhein-Neckar Zeitung, Heidelberger Nachrichten vom 21. November 2020, Seite 3
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