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Johann Heinrich Voß, Dichter, Übersetzer, Altphilologe

  • 20. Februar 1751 Sommersdorf/Mecklenburg
†29. März 1826 Heidelberg (begraben auf dem St. Anna-Kirchhof, umgebettet auf den Bergfriedhof, erhaltenes Grabmal)

Er wächst als Nachkomme einer ehemals leibeigenen Familie in ärmlichen Verhältnissen auf und ist befreundet u.a. mit Heinrich Christian Boie, Ludwig Christoph Heinrich Hölty, Gottfried August Bürger und den Brüdern Stolberg

Vorbilder sind Matthias Claudius und Friedrich Gottlieb Klopstock

1772: Studium der Theologie, klassischen Philologie und Philosophie an der Universität Göttingen; Namensgeber und ältester Begründer des "Göttinger Hains"

1774: Reise nach Hamburg (Klopstock), Wandsbek (Claudius) und Flensburg (Verlobung mit Marie Christine Ernestine Boie, Schwester Christian Boies; Ernestine_Vo%C3%9F bei WP

1775: Christian Boie, Herausgeber des "Göttinger Musenalmanachs", überläßt Voß dessen Redaktion. Umzug nach Wandsbek

FamVoß18-01

15. Juli 1777: Heirat mit Marie Christine Ernestine Boie (31. Januar 1756 Meldorf/Schleswig-10. Mai 1834 Heidelberg).

Fünf Söhne[]

  • Friedrich Leopold Voß (*12. Juli 1778 Wandsbeck, †25. Oktober 1782 Eutin)
  • Heinrich Voß (*29. Oktober 1779 Otterndorf, †20. Oktober 1822 Heidelberg), Professor für Philologie in Heidelberg ( bei WP )
  • Wilhelm Voss (* 29. April 1781 Otterndorf, † 24. Oktober 1840 Eutin), Arzt in Eutin
  • Hans Voß (* 17. Juni 1783 Eutin, † 4. Oktober 1849 Freiburg), Architekt in Freiburg i. Br.
  • Abraham Voß (* 12. Februar 1785 Eutin, † 13. November 1847 Düsseldorf), Altphilologe und Pädagoge in Rudolstadt und Düsseldorf

Text des Grabdenkmals[]

Da der Vater hier dem Sohn im Grab erst folgte, setzte die Mutter diesen Text. Der Stein befand sich zuerst auf dem St.-Anna-Friedhof und wurde bei dessen Auflösung auf den Bergfriedhof umgesetzt. 

Hier ruht seit dem 1. April 1820
nächst dem am 20. Oct. 1822 vorangegangenen
geliebten Sohne
Heinrich Voß
das was der Erde angehört von
Johann Heinrich Voß
geboren den 20 Februar 1751.
Diesen Stein setzte Ernestine Voß
49 Jahre seine treue Lebensgefährtin
Hier wird auch ihr Staub ruhen
Sie ruht nun hier
geboren den 31. Januar 1756
gestorben den 10. Mai 1834

Der große rote Sandsteinblock deutet am oberen Ende ein Dach an

unter dem sich 3 Sterne befinden.