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Die Heidelberger Romantik hatte ihre Blütezeit um 1800. Gemeint sind damit Äußerungen und Gedichte romantischen Charakters, die in Heidelberg entstanden sind. Oder andernorts von Personen, die sich länger in HD aufgehalten haben, zum Beispiel viele beim Studium an der Uni HD.


Der Germanist Borchmeyer kontrastiert Heidelberg mit der außerordentlichen Bedeutung Weimars in der Zeit direkt davor. "Etwas Weimar wirklich Vergleichbares hat es in der deutschen Geistesgeschichte wohl nur noch ein einziges Mal gegeben: im Falle des ‚Mythos von Heidelberg‘, der bezeichnenderweise zu einer Zeit aufblühte, als die Weimarer Dichterzeit um Goethe mehr und mehr Geschichte wurde. Übrigens auch mit einer Filiale der Goethe-Verehrung im flußaufwärte vor den Toren liegenden Stift Neuburg.



Johann Wolfgang von Goethe kam zwischen 1775 und 1815 mehrmals in die Stadt.

Und mit hohem Wald umzogen Und mit Ritterschloß gekrönet,


Friedrich Hölderlin widmete der Perle am Neckar ein weltberühmtes Gedicht.

Lange lieb ich dich schon


Clemens Brentano in HD (im August 1804)

vom Königstuhl zum heil'gen Berges Rücken sah ich gesprengt eine goldne Brücken, …


Der zeitl. Endpunkt war im November 1808, als Achim von Arnim wegzog.


Aber, es darf nicht verschwiegen werden:

Gustav Schwab, 1828: Vom Hügel sieht man prangen das Heidelberger Schloß - Dorthin …

Medien, Literatur, Bücher[]

  • Dieter Borchmeyer: "Was ist deutsch? Die Suche einer Nation nach sich selbst". Rowohlt, Berlin, 2017. 1056 S. ISBN


Goe19-05 he-karte

Siehe auch[]



oder wie wäre es mit ein paar Seiten über C D Friedrich


F Illies erklärt C.D

F Illies erklärt C.D.Friedrichs Wirkung






  • Gertrud Rösch: Mythos Heidelberg • Die Stadt in der Gegenwartsliteratur – Vortrag von Gertrud Rösch. Bericht von Manfred Bechtel in der RNZ, 30. Aug. 2025, Seite 29