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Hans Prinzhorn (1886 - 1933) war Arzt, Psychiater und Kunsthistoriker. Er war von 1919 bis 1921 als Assistenzarzt in der Heidelberger Psychiatrie beschäftigt. Sein Buch über die „Bildnerei der Geisteskranken“ erschien vor 100 Jahren.


Er studierte nach dem Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten Tübingen, Leipzig und München, wo er 1908 promoviert wurde.


Nach dem ersten Studium begab sich Prinzhorn nach England. Während des Ersten Weltkrieges assistierte Prinzhorn einem Militärchirurgen. Anschließend studierte er in Freiburg/Brsg. und Straßburg Medizin. Zum Doktor der Medizin wurde er 1919 in Heidelberg promoviert.

1919 wurde Hans Prinzhorn Assistent von Karl Wilmanns an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Seine Aufgabe war es, dort eine Sammlung von Bildwerken Geisteskranker zu betreuen, die von Emil Kraepelin angelegt worden war. Als Prinzhorn die Heidelberger Universitätsklinik 1921 verließ, umfasste seine Archivierung mehr als 5000 Gemälde, geschaffen von circa 450 Patienten der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, den in der Terminologie der Mediziner so genannten Fällen.


Angaben nach


Zitieren? Darf die Sammlung Prinzhorn weiter Prinzhorn heißen? – Symposium zum Jubiläum. RNZ-Bericht, 16. April 2022, Seite 7