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Das Astronomische Rechen-Institut (ARI der Universität Heidelberg - ZAH). Früher war es ein Forschungsinstitut für Astrometrie und Stellardynamik des Landes Baden-Württemberg bzw. in Berlin.

Die Forschung am ARI umfasst einen breiten Themenbereich von Kosmologie und Gravitationslinsen über Galaxienentwicklung und Stellardynamik bis hin zu Astrometrie, Satellitenmissionen und Kalendergrundlagen. Das ARI ist in verschiedene lokale, europäische und weltweite Forschungsnetzwerke involviert, spielt eine führende Rolle bei der Vorbereitung der Gaia- Satellitenmission der Europäischen Raumfahrtorganisation und betreibt einen Höchstleistungsrechner zur Berechnung gravitativer Wechselwirkungen.


Es ist die international wichtigste Institution zur Berechnung astronomischer Daten und Dienstleistungen.

  • Vera C. Rubin-Observatorium ~ das Beobachtungsteleskop in Chile auf der Atacama - 🇨🇱 … liefert viele Daten.
  • 2 Min.Video Erste Bilder vom Vera C. Rubin-Observatorium. Bild von bunten Gaswolken und ferne Galaxien, am 23.06.2025 in Tagesschau und SWR-Nachrichten. Die Betreiber sprechen von "einer neuen Ära der Astronomie": Die größte Digitalkamera der Welt liefert erstmals Bilder unseres Nachthimmels. Das neue Vera C. Rubin-Observatorium soll dabei helfen, große Rätsel zu lösen. Bunte Gaswolken und Galaxien in Tausenden Lichtjahren Entfernung: Es sind die ersten Bilder des neuen Vera C. Rubin-Observatoriums in Chile - ein Großteleskop mit einem 8,4 Meter großen Hauptspiegel. Zu sehen sind etwa Details des Trifid- und des Lagunennebels, zusammengesetzt aus 678 Einzelaufnahmen über eine Beobachtungszeit von mehr als sieben Stunden. Das Besondere ist allerdings nicht die Größe der Optik dieses neuen Teleskops - weltweit gibt es bereits mehr als ein Dutzend Fernrohre mit Objektiven von acht bis elf Metern Durchmesser. Das Herzstück des Observatoriums ist vielmehr die elektronische Kamera: Mit einem Gewicht von 2,8 Tonnen und einer Auflösung von 3.200 Megapixeln ist sie die größte Digitalkamera, die je gebaut wurde. Mit jedem Bild erfasst sie eine Fläche am Himmel, die mehr als der 40-fachen Fläche des Vollmonds entspricht, so das beteiligte Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg. Außer dem MPIA ist auch das Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg involviert.
  • zur Luftverschmutzung durch Industrieansiedlung

Geschichte[]

Das ARI hat seit 1945 seinen Sitz in Heidelberg und konnte im Mai 2000 seinen 300-jährigen Bestand feiern. Das ARI geht zurück auf die im Jahre 1700 in Berlin gegründete Kurfürstlich-Brandenburgische Societät der Wissenschaften, deren erster Astronom Gottfried Kirch war.

1874 gründete Wilhelm Foerster wegen des ständig wachsenden Umfangs der Berechnung der astronomischen Ephemeriden das Institut, das in der Berliner Lindenstraße 91, auf dem Gelände und in Verbindung mit der Sternwarte, als „Rechen-Institut zur Herausgabe des Berliner Astronomischen Jahrbuchs“ ein eigenes Gebäude bezog.


homepage: https://zah.uni-heidelberg.de/de/institute-des-zah/ari

(Zitate aus der Selbstdarstellung)


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