Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg besteht seit dem Jahr 1386. Die Universität hat heute 12 Fakultäten, etwa 100 Studiengänge und ca. 30.000 Studierende. Ihre Bibliothek …… . Fest angestellt sind ……
Ihr benachbart wurde 19?? die baden-württembergische Akademie der Wissenschaften angesiedelt (Gebäude am Karlsplatz). Außerdem ist Heidelberg Sitz einiger anderer zum Teil internationaler bedeutender Wissenschaftsinstitutionen (EMBL, DKFZ, Max-Plank-Institute, …… )
Universität Heidelberg[]
Das Hauptgebäude ist die Neue Universität, in der Grabengasse 3-5, mit dem Uniplatz davor. Und gegenüber befinden sich nach Norden die Alte Universität (an der Hauptstraße). Nach Westen folgt der Gebäudeblock der Unibibliothek.
- Eigentlich ist die Neue Universität nur eine Kiste mit ganz vielen Sälen mit Bänken drinn. Die vielen Hörsäle werden durch die Woche abwechselnd von den Profs für Vorlesungen benutzt. Größte Säle sind die Aula (zugleich der Festsaal) und der große stufenartig angelegte Hörsaal Nr. 13 im Westflügel. Die Cafeteria befindet sich nicht mehr im Keller (früher Kakaobunker genannt) sondern vis-a-vis in einem Neubau zwischen Graben- und Sandgasse.
Aula in der Alten Uni
Einrichtungen der Universität
Fakultäten der Uni[]
- Theologische Fakultät
- Juristische Fakultät
- Medizinische Fakultät Heidelberg
- Medizinische Fakultät Mannheim, früher Teil der MedFak Heidelberg
- Philosophische Fakultät
- Neuphilologische Fakultät
- Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften (Sozialwissenschaften)
- Fakultät für Mathematik und Informatik
- Fakultät für Ingenieurwissenschaften (seit 2022)
- Fakultät für Chemie und Geowissenschaften
- Fakultät für Physik und Astronomie
- Fakultät für Biowissenschaften
Zentrale Einrichtungen[]
- Südasien-Institut
- Iberoamerika-Zentrum (in Bergheim)
- Universitätsbibliothek
- Universitätsrechenzentrum (IT-Services)
- Die zentrale Universitätsverwaltung
Julia Patzelt und David Kelly, Verfasste Studierendenschaft (VS der Uni)
Geschichte[]
RNZ-Bericht vom Projekt: Über Vorzeige-Nazis und Opportunisten – Die Ruperto Carola wurde als braune "Modell-Uni" inszeniert
Aus dem "lebendigen Geist" über dem Haupteingang wurde 1936 bis 1945 der "deutsche Geist". Von Denis Schnur, 11/2016
Das große Wappen[]
nach einem Entwurf des Direktors der Kunstgewerbeschule Karlsruhe, Prof. Hermann Götz von 1885
Die Allegorie der Wissenschaft. In der linken Hand hält sie ein aufgeschlagenes Buch und in der erhobenen Rechten eine brennende Fackel. Zu ihren Füßen sitzt die Eule der Weisheit.
Vergl. Alte Brücke, Figurengruppe auf nordwestlichem Erker.
Sammlungen und Museen[]
- Universitätsmuseum der Universität Heidelberg
- Sammlung des Ägyptologischen Instituts
- Anatomische Sammlung
- Antikenmuseum der Universität Heidelberg des Instituts für Klassische Archäologie
- Fotothek des Instituts für Europäische Kunstgeschichte
- Botanischer Garten der Universität Heidelberg
- Museum für Geowissenschaften – auch zur Paläontologie und Fossilienkunde.
- Kartensammlung des Geographischen Instituts – auch Ausleihe oder Digitalisation von Kartenmaterial
- Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl – Führungen.
- Sammlung des Instituts für Pathologie des UniversitätsKlinikum Heidelberg
- Gustav Robert Kirchhoff – Dauerausstellung – Kirchhoff Institut für Physik
- Sammlung physikalischer Instrumente – Lehrsammlung historischer Instrumente
- Sammlung Prinzhorn - Sammlung zu Kunst und Psychiatrie und zur Arbeit Heinz Prinzhorns
- Museum des Deutschen Tuberkulose-Archivs
- Universitätsarchiv
- Ausstellungen in der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Uruk-Warka-Sammlung – Leihgabe des Deutschen Archäologischen Instituts an die Uni Heidelberg mit 5000 Exponaten aus dem südmesopotamischen Uruk
- Zoologische Sammlung
Die Universität 1933 — 1945[]
Beginn des Zweiten Weltkriegs: die Hochschule wurde vorübergehend geschlossen
Philipp Lenard, Carl Schneider
Uni-ABC[]
zum Beispiel
* Astronomische Rechen-Institut (ARI der Universität Heidelberg)
Geschichte[]
Das ARI hat seit 1945 seinen Sitz in Heidelberg und konnte im Mai 2000 seinen 300-jährigen Bestand feiern. Das ARI geht zurück auf die im Jahre 1700 in Berlin gegründete Kurfürstlich-Brandenburgische Societät der Wissenschaften, deren erster Astronom Gottfried Kirch war.
1874 gründete Wilhelm Foerster wegen des ständig wachsenden Umfangs der Berechnung der astronomischen Ephemeriden das Institut, das in der Berliner Lindenstraße 91, auf dem Gelände und in Verbindung mit der Sternwarte, als „Rechen-Institut zur Herausgabe des Berliner Astronomischen Jahrbuchs“ ein eigenes Gebäude bezog.
i
INF[]
INF steht für »Im Neuenheimer Feld« und bezeichnet (mit Nummer versehen) eine Adresse im dortigen Campusbereich: INF 293 zum Beispiel lautet die Anschri des Universitätsrechenzentrums. Im Neuenhei- mer Feld – auf der rechten Neckarseite – sind vor allem die naturwissenscha lichen Fächer beheimatet. Die Geistes- und Sozialwissenscha en ndet man dagegen in erster Linie in der Heidelberger Altstadt, aber auch im Stadtteil Bergheim (Stadtpläne auf Seite 12).
J
jjjj[]
Mit dem Journal@RupertoCarola gibt die Universität Heidelberg einen Newsletter heraus, der regelmäßig exklusiv an alle Studierenden versandt wird. Berichtet wird über aktuelle Themen aus der Uni, zu nden sind auch jede Menge Tipps und Hinweise zum Studium in Heidelberg. Direkt erreichbar ist der Newsletter über: www.uni-heidelberg.de/studium/journal
K
KidS – Studieren mit Kind[]
Für Studierende mit Kindern halten die Universität, das Studierendenwerk, die Kommune und das Land ein großes Angebot an Unterstützungs- und Entlas- tungsmaßnahmen bereit. Gesorgt wird für den Nachwuchs in Krippe, Krabbelstube und Kindertagesstätte. Darüber hinaus geht es um die Vermittlung von familiengerech- tem Wohnraum oder nanzielle Hilfen. Im Club Parentes können sich studierende Eltern regelmäßig tre en und austauschen. Mehr Infos: www.uni-heidelberg.de/ studium/imstudium/KidS
L
Lehrbuchsammlung der UB Heidelberg[]
Dort sind Mehrfachexemplare viel benutzter Studien- und Examensliteratur zum ausleihen.
Universitätsbibliothek (UB)[]
Medienzentrum, Lernort und vieles mehr – die UB ist für einen Großteil der Studierenden vom ersten bis zum letzten Semester ein ständiger Anlaufpunkt. Die Hauptbibliothek befinndet sich in der Plöck 107 bis 109, eine Zweigstelle auf dem Campus Im Neuenheimer Feld ist unter der Adresse INF 368 erreichbar (Stadtpläne auf Seite 12). Im renommierten Bibliotheksindex BIX – einem Leistungsvergleich der großen wissenscha lichen Bibliotheken in Deutsch- land – nimmt die Universitätsbibliothek Heidelberg regelmäßig einen Spitzenplatz ein, so auch wieder in diesem Jahr.
M
Mensa, Mensen[]
Nobelpreisträger aus HD[]
Seit Bestehen dieser alljährlich vergebenen Ehrung, der höchsten Auszeichnung in der Welt der Forschung, haben 55 Persön- lichkeiten den Nobelpreis erhalten, deren Lebensläufe mit der Universität oder der Stadt Heidelberg verbunden sind – darun- ter zehn Professoren der Ruperto Carola. Zuletzt erhielt diesen Preis 2008 der Mediziner Harald zur Hausen, langjähri- ger Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und Ho- norarprofessor der Universität Heidelberg.
O
Online[]
Online ist die Ruperto Carola zentral unter der Adresse www.uni-heidelberg.de zweisprachig erreichbar. Von der Startseite aus gelingt der Einstieg in die weiten Welten der Universität spielend leicht. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte hier beim Surfen immer mal wieder Station machen. Auch viele Publikationen sind dort online erreichbar, so beispielsweise das Forschungsmagazin »Ruperto Carola« oder auch die Ausgaben des »Unispiegels«.
P
Praktika[]
bieten Einblicke in mögliche Arbeitsfelder und helfen, Berufsziele zu konkretisieren. Studieninhalte können durch solche Erfahrungen ergänzt und vertie werden. Praktika, Nebenjobs, Werk- studententätigkeiten, Volontariate, Traineeprogramme und auch Stellenangebote ndet man in der Praktikums- und Stellenbörse der Universität: www.praktikumsboerse.uni-hd.de
Q
Quereinstieg[]
… bedeutet, über eine Anrechnung bisheriger Studien- und Prü-fungsleistungen auf das angestrebte Wunschfach »quer« in ein höheres als das erste Semester in diesem neuen Studiengang einzusteigen. Über die Voraussetzungen sollte man sich rechtzeitig informieren. Nähere Informationen sind hier zu finden: www.uni-heidelberg.de/ studium/interesse/bewerbung/verfahren/ hoehere.html
R
Rektor, Rektorat[]
So heißt das Leitungsorgan der Universität Heidelberg. Diesem gehört neben dem Rektor und seinen Prorektoren, die für spezielle Aufgabenbereiche wie Forschung, Studium und Lehre, Internationales und Qualitätsentwicklung zuständig sind, auch die Kanzlerin als Leiterin der Universitätsverwaltung an. Seit dem Wintersemester 2007/2008 führt der Geograph Prof. Dr. Bernhard Eitel als Rektor im Gebäude Alte Universität die Ruperto Carola. Im Jahr 2012 wurde er für eine zweite Amtszeit, die im Oktober 2013 begann, wiedergewählt.
S
Christl. Studierendengemeinden[]
Durch Gottesdienste und Veranstaltungen zu religiösen und kulturellen Fragen bereichern die Hochschulgemeinden – die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) wie die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) – das studentische Leben außerhalb des Hörsaales. Initiativen wie das christlich- muslimische Friedensgebet fördern zudem den interreligiösen Dialog.
Studierendenwerk, früher Studentenwerk[]
Für eine preiswerte und gesunde Ernährung sorgt in Heidelberg das Studierendenwerk. An zahlreichen Standorten unterhält es Mensen und Cafés, die zugleich beliebte Treffpunkte auf den Campi sind. Zeitgemäße Öffnungszeiten, ein abwechslungsreiches Angebot sowie bargeldloses Bezahlen mit der CampusCard runden diesen attraktiven Service ab. Die Zeughaus-Mensa in der Heidelberger Altstadt wurde in einem Wettbewerb des Hochschulmagazins UNICUM bereits zweimal zu Deutschlands »Mensa des Jahres« gewählt.
T
Telefon- und E-Mail-Portal[]
Eigens geschulte Studierende und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen im Call-Center der Universität für Auskün e zu allen Aspekten des Studiums in Heidelberg zur Verfügung. Montags bis donnerstags ist es zwischen 9 und 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr erreichbar. Die Telefonnummer ist leicht zu merken: (0 62 21) 54 54 54. Anfragen können auch per E-Mail an studium@ uni-heidelberg.de gerichtet werden.
U
Vorlesungsverzeichnis[]
V.se aller Fakultäten sind unter www.uni-heidelberg.de/studium/imstudium/vorlesungen zu nden.
W
Wohnungssuche, Studierendenwohnheimen[]
Die meisten in der Trägerschaft des Studierendenwerks, das auch bei der Suche auf dem privaten Wohnungsmarkt beratend zur Seite steht. Hinweise unter www.studentenwerk-heidelberg.de
X
Unishop[]
Die Verbundenheit mit der Uni Heidelberg kann man zum Beispiel mit modischer Kleidung aus dem Unishop zum Ausdruck bringen. Die Textilien werden in vielen verschiedenen Designs von klassisch bis aktuell angeboten. Daneben gibt es auch Geschenkartikel wie zum Beispiel Becher mit Uni-Aufdrucken, Schlüsselanhänger, Schreibutensilien oder Taschen. Zu nden ist das Angebot in einem Shop in der Altstadt (Augustinergasse 2). Online: www.unishop.uni-hd.de
V
Vorlesungsverzeichnis[]
Viele Institute oder Fachscha en verö ent- lichen jedes Semester das sogenannte Kommentierte Vorlesungsverzeichnis (KVV) in der Regel online. Es bietet eine Übersicht über alle Lehrveranstaltungen des laufenden Semesters am Institut mit Kurzbeschrei- bung der Lernziele und -schwerpunkte und der Angabe von Leistungsanforderungen beziehungsweise Anmeldeformalitäten. Informiert wird auch über die Zuordnung einzelner Lehrveranstaltungen zu bestimm-
Z
Zentrum für Lehrerbildung[]
Fragen zum Studium mit dem Ziel des Lehramts an allgemeinbildenden Gymnasien werden am Zentrum für Lehrerbildung beantwortet. Die Heidelberger Geschä s- stelle des gemeinsamen Zentrums für Lehrerbildung der Universitäten Heidelberg und Mannheim fungiert als zentrale Beratungs- und Koordinationsstelle in allen Fragen der gymnasialen Lehrerbildung. Online ist das Zentrum unter www.uni-heidelberg.de/studium/zlb erreichbar.
Mit einem eigenen Beratungsplatz ist es auch im Serviceportal der Universität, Seminarstraße 2, vertreten. Eine Termin- vereinbarung ist nicht nötig
Die Universität nach 1945[]
Am 1. April 1945 wurde die Ruperto Carola von der US-Militärregierung geschlossen. Nur der Klinikbetrieb lief unter amerikanischer Aufsicht weiter.
Dreizehnerausschuss[]
Martin Dibelius, Karl Jaspers, Gustav Radbruch, Alfred Weber, Otto Regenbogen, Karl Freudenberg, Renatus Hupfeld, Karl Heinrich Bauer, Fritz Ernst, Ernst Engelking, Curt Oehme, Walter Jellinek, Wolfgang Gentner – sowie Alexander Mitscherlich als Vertreter der Nichthabilitierten
Am 8. August 1945 wurde der Chirurg K H Bauer zum ersten Nachkriegsrektor gewählt und bestätigt.
Opfer von so gen. “Säuberungsmaßnahmen“ an der Universität Heidelberg 1933 bis 1945[]
Nachdem die Nationalsozialisten im Deutschen Reich die Macht ergriffen hatten, gingen sie daran, Staat und Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umzuformen und gleichzuschalten. Die Universität Heidelberg wurde nach dem Führerprinzip umgestaltet, Personen, die wegen ihrer Abstammung oder politischen Haltung den Nazis mißliebig waren, wurden aus der Universität entfernt. Die Einzelheiten sind im Artikel Ruprecht-Karls-Universität im Abschnitt Geschichte dargestellt. Die folgende Liste führt die Mitglieder des Lehrkörpers und der Verwaltung auf, die im Zuge dieser Maßnahmen entlassen wurden.
- Richard Alewyn, phil. Fak., Neuere Deutsche Literaturgeschichte, "Nichtarier" , August 1933 Entzug der Venia Legendi
- Gerhard Anschütz, Demokrat, jur. Fak., einer der Baumeister der Weimarer Verfassung, im April 1933 zur Emeritierung gezwungen
- Hans von Baeyer, Professor für Orthopädie, Entzug der Lehrbefugnis
- Marie Baum, Lehrbeauftragte für soziale Wohlfahrtspflege, Vertrag im Juli 1833 gekündigt
- Arnold Bergsträsser, phil, Fak., Nationalökonom, 27.8.1936 Entzug der Lehrbefugnis, da er als "jüdisch versippt" eingestuft wurde
- Siegfried Bettmann, med. Fak., nach Verkündung der Nürnberger Gesetze aus "rassischen" Gründen zum 31. Dezember 1935 entlassen
- Samuel Brandt, phil. Fak., Professor für klassische Philologie
- Friedrich Darmstädter, jur. Fak., Rechtsphilosoph, 1933 die Lehrbefugnis entzogen
- Albert Fraenkel, Ordinarius, med. Fak., am 2. August 1933 entlassen
- Karl Geiler, jur. Fak., Entzieung der Honorarprofessur am 17. Juli 1939
- Viktor Goldschmidt, math.-nat. Fak., Lehrstuhlinhaber für Kristallographie und Mineralogie, es wurde eine "Überprüfung" eingeleitet, jedoch starb Goldschmidt, bevor diese abgeschlossen war.
- August Grisebach, phil. Fak., Kunsthistoriker, am 25. Juni 1937 in den Ruhestand vesetzt, da "jüdisch versippt"
- Helmut Hatzfeld, phil. Fak., Philologe, zwangsemeritiert zum 31.12.1935
- Hermann Hoepke, med. Fak., Anatom, "jüdisch versippt", Beendigung seiner Tätigkeit 1940
- Karl Jaspers, phil. Fak., Philosph, am 30. Sptember 1937 als "jüdisch Versippter" in den Ruhestand versetzt
- Walter Jellinek, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht Ende 1933 in den Ruhestand versetzt
- Raimond Klibansky, Privatdozent für Philosophie, Vertrag im August 1933 gekündigt
- Alfred Klopstock, Professor an der medizinischen Fakultät, zum 31. Dezember 1935 entlassen
- Hans Laser, med. Fak., Pathologe, am 2. August 1933 entlassen
- Rudolf Lemberg, mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät, Privatdozent für Chemie, ihm wurde am 2. August 1933 die Lehrbefugnis entzogen
- Walter Lenel, phil. Fak., mittelalterliche Geschichte, "Nichtarier", Entzug der Venia Legendi im August 1933
- Ernst Levy, jur. Fak., Lehrstuhlinhaber für römisches und deutsches bürgerliches Recht, Ende 1933 in den Ruhestand versetzt
- Heinrich Liebmann, Professor für Mathematik, Entzug der Lehrerlaubnis
- Siegfried Loewe, med. Fak., Pharmakologe, am 2. August 1933 entlassen
- Jakob Marschak, phil. Fak., Privatdozent für Nationalökonomie, sein Vertrag wurde im August 1933 gekündigt
- Hugo Merton, nat.-math. Fak., Zoologe, entlassen aus rassischen Gründen
- Willy Meyer-Groß, Prof. an der med. Fak., zum 31. Dezember 1935 entlassen
- Otto Meyerhof, med. Fak., Professor für Physiologie, Nobelpreisträger, zum 31. Dezember 1935 entlassen
- Maximilian Neu, med. Fak., Gynäkologe, am 2. August 1933 entlassen
- Carl Neumann, phil. Fak., Kunsthistoriker, zum 31.12.1935 zwangsemeritiert
- Leonardo Olschky, phil. Fak., Romanische Philologie, als "Nichtarier" entlassen
- Walter Pagel, med. Fak., Medizinhistoriker und Anatom, am 2. August 1933 entlassen
- Leopold Perels, jur. Fak., als "Nichtarier" am 2. August 1933 seines Lehrstuhl für deutsches Privatrecht enthoben
- Gustav Radbruch, Sozialdemokrat, juristische Fakultät; im April 1933 aus politischen Gründen entlassen
- Hermann Ranke, phil. fak., Ägyptologe, am 18. Juli 1937 in den Ruhestand versetzt, da er im Sinne der Nürnberger Gesetze als "jüdisch versippt" galt
- Otto Regenbogen, phil. Fak., Philologe, am 18. Juli 1937 in den Ruhestand versetzt, "jüdisch versippt"
- Arthur Rosenthal, nat.-math. Fak., Mathematiker, aus rassischen Gründen entlassen
- Hans Sachs, med. Fak., Professor für Immunitäts- und Serumforschung, zum 31. Dezember 1935 entlassen
- Wilhelm Salomon-Calvi, nat.-math. Fak., Geologe, aus rassischen Gründen entlassen
- Arthur Salz, phil. Fak., Nationalökonom, "Nichtarier", Entzug der Venia Legendi im August 1933
- Ludwig Schreiber, med. Fak., Augenheilkundler, am 2. August 1933 entlassen
- Johann Soelch, Professor für Geographie, Entzug der Lehrbefugnis
- Gabriel Steiner, med. Fak., Professor für Psychiatrie, zum 31. Dezember 1933 entlassen
- Fritz Stern, med. Fak., Privatdozent für Haut- und Geschlechtskrankheiten, am 2. August 1933 entlassen
- Alfred Strauß, med. Fak., Privatdozent für Psychiatrie, zum 31. Dezember 1935 entlassen
- Herbert Sultan, phil. Fak., Privatdozent für Soziologie, Entzug der Lehrbefugnis zum Ende des jahres 1935
- Eugen Täubler, phil. Fak., Alte Geschichte, als "Nichtarier" zwangsemeritiert
- Gerta von Ubisch, nat.-math. Fak, Botanikerin, am 31. Dezember 1935 entlassen
- Max von Waldberg, phil. Fak., Literaturhistoriker, bei ihm hatte Goebbels promoviert, Entzug der Lehrerlaubnis zum Ende des Jahres 1935
- Alfred Weber, philosophische Fakultät, Nationalökonom und Soziologe, im August 1933 zwangsemeritiert (65 Jahre alt)
- Franz Weidenreich, phil. Fak., Anthropologe, zwangsemeritiert zum 31.12.35
- Richard Werner, med. Fak., Professor für Chirurgie, zum 31. Dezember 1935 entlassen
- Ernst Witebsky, med. Fak., Serologe, am 2. August 1933 entlassen
- Martin Zade, med. Fak., Professor für Augenheilkunde, zum 31. Dezember 1935 entlassen
- Heinrich Zimmer, Indologe, "jüdisch versippt", Entzug der Venia legendi am 24. Februar 1938
Bekannte Preisträger[]
2014 • Stefan Hell
2008 • Harald zur Hausen • Medizin
1991 • Bert Sakmann • Medizin
1979 • Georg Wittig • Chemie
1963 • Hans Jensen • Physik Jensen, geboren 1907 in Hamburg, gestorben 1973 in Heidelberg
Professor an der Universität Heidelberg: 1949 - 1973
Maßgeblich am Aufbau des Instituts für Theoretische Physik beteiligt. Er entwickelte das Schalenmodell zur Erklärung der Stabilität von Atomkernen bei bestimmten Nukleonenzahlen und erhielt (zusammen mit Maria Goeppert-Mayer) für diese Arbeit 1963 den Nobelpreis für Physik.
1963 • Karl Ziegler • Chemie Ziegler, geboren 1898 in Helsa, gestorben 1973 in Mülheim/Ruhr
Professor an der Universität Heidelberg: 1928 - 1936 Begann seine Forschungen im Bereich der Kohlechemie als Professor an der Universität Heidelberg. Von 1943 an war er Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr, später Max-Planck-Institut. Er erhielt 1963 gemeinsam mit Giulio Natta den Nobelpreis für Chemie für die wegweisenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Polymere.
1954 • Walther Bothe • Physik
Bothe, geboren 1891 in Oranienburg, gestorben 1957 in Heidelbern, Professor an der Universität Heidelberg: 1932 - 1953
:Vor seinem Ruf nach Heidelberg zunächst Professor in Berlin und Gießen. Von 1934 an Direktor der Abteilung für Physik am Kaiser-Wilhelm-Institut für medizinische Forschung, später Max-Planck-Institut. 1954 erhielt er für die Entwicklung der Koinzidenzmethode und der mit ihr gemachten Entdeckungen den Nobelpreis für Physik.
1922 • Otto Meyerhof • Medizin Meyerhof, geboren 1884 in Hannover, gestorben 1951 im US-amerikanischen Philadelphia Professor an der Universität Heidelberg: 1929 - 1935, 1949 - 1951 Erhielt 1922 den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung energetisch wichtiger Zyklen in biologischen Reaktionsketten. Von 1929 bis 1938 war er Direktor der Abteilung für Physiologie am Kaiser-Wilhelm-Institut für medizinische Forschung, später Max-Planck-Institut. Nach Entzug der Lehrbefugnis 1935 aus „rassischen“ Gründen emigrierte er 1938 über Paris in die USA.
1910 • Albrecht Kossel • Medizin Kossel geboren 1853 in Rostock, gestorben 1927 in Heidelberg
Geschichtsdaten[]
Zum 1. Oktober 1386 hielt Ruprecht I., Pfalzgraf bei Rhein, in einem Privileg die Einrichtung eines Studium Generale in seiner Residenzstadt Heidelberg fest. Der Heidelberger Beginn bestand im ersten Jahr aus drei Lehrern und einigen Scholaren (Studenten). Am 18. Oktober 1386 nahmen nur Marsilius von Inghen aus Paris, der Prager Magister Heilmann Wunneberg aus Worms und der Zisterziensermönch Meister Reginaldus von Alna sowie wenige Scholaren an der Eröffnungsmesse in der Kapelle zum Heiligen Geist teil. Im Vorfeld hatten Deutsche die Universität Paris verlassen müssen. In Heidelberg stieg die Zahl der Magister bis Ostern 1387 auf 16 und wuchs weiter durch Zuwanderer aus Prag, wo ebenfalls Konflikte zwischen den Nationalitäten entbrannt waren. Nach der Prager und Wiener Universität (1348 sowie 1365) war die Heidelberger Hochschule die dritte Universität im deutschen Reich.
Vor 216 Jahren[]
- 1802 wurde sie unter Großherzog Karl Friedrich von Baden in Karlsruhe (1728 — 1811) reorganisiert und zu einer staatlich finanzierten Hochschule gemacht.
Vor 200 Jahren[]
Am 13. Mai 1816 wurden 848 deutsche und vier lateinische Handschriften aus der Bibliotheca Palatina – darunter auch der „Sachsenspiegel“ – vom Vatikan nach Heidelberg zurückgebracht. In einer Urkunde vom 16. Mai 1816 teilte Papst Pius VII. dem Prorektor und dem Senat der Universität Heidelberg die Rückgabe der Handschriften mit. 1623 war die berühmte Bibliotheca Palatina vom Neckar nach Rom abtransportiert worden.
Am 28. Oktober 1816 hielt Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) seine Antrittsvorlesung als Professor der Philosophie an der Universität Heidelberg. Hegel gilt als überragender Denker des 19. Jahrhunderts. Der Ausnahmephilosoph hat wissenschaft-lich Weltgeschichte ge-schrieben. In Heidelberg wohnte er in der Plöck (48-50). Hier veröffentlichte er 1817 die „Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse“, ein zen-trales Buch der Heidelberger Universitätsgeschichte, in dem er ein Gesamtsystem aller Wissenschaften darstellt.
1936: 550-Jahr-Feier der Hochschule in der Nazi-Ära zwischen dem 27. Juni und 1. Juli.
Vor 30 Jahren[]
Am 18. Oktober 1986 wurde in der Heidelberger Heiliggeistkirche der Festakt zur 600-Jahr-Feier der Ruperto Carola mit viel Prominenz begangen. Noch im Vorgängerbau dieser Kirche – der Kapelle zum Heiligen Geist – hatte genau 600 Jahre zuvor die Eröffnungsmesse der Universität stattgefunden. Zu den rund tausend Gästen der Feier zählten Bundespräsident Richard von Weizsäcker, die aus Heidelberg stammende schwedische Königin Silvia, Bundeskanzler Helmut Kohl und viele weitere.
Vor 10 Jahren[]
Am 13. Oktober 2006 war die Ruperto Carola in der ersten Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern mit einer Graduiertenschule und einem Exzellenzcluster erfolgreich. Sie verfehlte knapp den Exzellenzstatus. Im Folgejahr gelang ihr in der zweiten Entscheidungsrunde der Exzellenzinitiative der Sprung in die Spitzengruppe der deutsch-landweit neun besten Hochschulen.
Vor 15 Jahren[]
Am 22. Oktober 2011 fand das 625-Jahr-Jubiläum der Universität Heidelberg mit einer Jahresfeier in der Neuen Aula seinen Abschluss. Dort betonte Bundespräsident Christian Wulff, dass die Exzellenzuniversität Heidelberg den herausragenden Ruf von deutscher Wissenschaft und Forschung in der Welt ganz wesentlich mit erarbeitet hat.
(Daten nach einer Zusammenstellung von Heribert Vogt, 2016)
Weblinks[]
- Das sind die deutschen Exzellenz-Universitäten. Süddt. Ztg. vom 19. Juli 2019
Quellen[]
- Arno Weckbecker, Die Judenverfolgung in Heidelberg 1935 - 1845, in: Schadt/Caroli (Hrsg.), Heidelberg unter dem Nationalsozialismus, Heidelberg 1985, S. 412 - 418
- Wolfgang U. Eckart, Volker Sellin, Eike Wolgast (Herausgeber): Die Universität Heidelberg im Nationalsozialismus. Springer-Verlag, Berlin, 2006. 1278 Seiten. ISBN
- ……
Personen, Suche nach bekannten Namen[]
Mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg werden viele Personen, verstorben oder in der Gegenwart - verbunden; ein unvollständiger Überblick nach Fachgebieten
Personen in der Medizin[]
- Johannes Christoph Ludwig Beringer (1709–1746) – Leibarzt des Speyerer Fürstbischofs
- Vincenz Czerny (1842–1916) – Chirurg und Krebsforscher
- Maximilian Joseph von Chelius – Chirurg
- Jörg Debatin – Prof. Dr. med. (1961) ärztlicher Direktor des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Joachim Dudeck (1932–2010) – Begründer des Klinischen Krebsregisters (Gießener Tumordokumentationssystem GTDS)
- Thomas Erastus – Prof. (1558–1580)
- Wilhelm Erb – Prof. (1803–1907) – leistete wichtige Beiträge zur Entwicklung der modernen Neurologie
- Otto Hallen – Prof. Dr. med. (1968–1989) Direktor der neurologischen Abteilung der II. Medizinischen Fakultät
- Adam Hammer – Prof. Dr. med. (1837–1842) diagnostizierte als erster den Herzinfarkt am lebenden Menschen
- Jakob Henle – Anatom und Pathologe, u. a. Entdecker der Henleschen Schleife
- Ida Henrietta Hyde – wurde 1896 als dritte Frau in Heidelberg promoviert und war später Professorin für Physiologie an der University of Kansas
- Karl Jaspers – Psychiater (1909–1913)
- Hugo A. Katus – Kardiologe, Erfinder des Troponin-T-Tests
- Ludolf von Krehl – Internist
- Arthur Kronfeld – Psychiater und Psychotherapeut (1908–1913)
- Wolfgang Kübler – Kardiologe
- Adolf Kußmaul – (studierte von 1840 bis 1848 und Professor von 1857 bis 1859) deutscher Arzt, Hochschullehrer und medizinischer Forscher, er gilt als Mit-Urheber des Begriffs Biedermeier
- Otto Meyerhof – Biochemiker (1908–1912, 1930–1938) Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts (heute Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung), Nobelpreisträger 1922
- Daniel Nebel – Mediziner, Apotheker und Botaniker sowie Kurpfälzischer Hofarzt, legte 1709 den Botanischen Garten Heidelbergs neu an
- Daniel Wilhelm Nebel – Mediziner und Chemiker; beschrieb das Nebelsche Steinkind
- Wilhelm Bernhard Nebel – Physiker und Mediziner, befasste sich ab 1729 mit der Inokulation der Pocken
- Franz Joseph von Oberkamp (1710–1767) – Mediziner
- Friedrich August Benjamin Puchelt (1784–1856) – ordentlicher Professor der Pathologie und Direktor der Klinik
- Edmund Randerath (1899–1961) – Pathologe, Professor, Dekan der medizinischen Fakultät, Rektor (1956–1957)
- Klaus Rother (1926–2016) – Immunologe, Prodekan (1972–1979), Prorektor (1980–1982) der Universität Heidelberg und Vorstandsmitglied des Universitätsklinikums Heidelberg (1986–1989)
- Gerd Rudolf – Professor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Bert Sakmann – (Prof.) Nobelpreis für Medizin 1991
- Hans Schaefer – (Prof. 1950–1974)
- Gustav Adolf Scheel (1907–1979) – Reichsstudentenführer
- Franz Schieck – Professor für Augenheilkunde und Rektor in Königsberg, Halle und Würzburg
- Peter de Spina II. – Rektor und Leibarzt, Retter des Universitätsarchivs im Dreißigjährigen Krieg
- Peter de Spina III. – Medizinprofessor und Leibarzt, Retter des Universitätsarchivs im Dreißigjährigen Krieg
- Rahel Straus geb. Goitein (1880–1963) – studierte ab Mai 1900 als erste Frau, 1905 Staatsexamen, 1907 Promotion zum Dr. med.
- Otto Warburg – Medizin, Physiologie, Nobelpreisträger 1931 (Stud., Prom., Habil.)
- Viktor Freiherr von Weizsäcker – Neurologe und Psychosomatiker (1908–1941, 1945–1952)
- José Rizal – Ophthalmologe (ca. 1890, Promotion), philippinischer Nationalheld und Schriftsteller
- Wolfgang U. Eckart (1952–2021), Medizinhistoriker und ehemaliger Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin
- Friedrich Vogel – Fûhrender Humangenetiker, Gründungsdirektor des Instituts für Anthropologie und Humangenetik (1962–1993)
- Harald zur Hausen – Vorsitzender und Wissenschaftliches Mitglied des Stiftungsvorstands des DKFZ, Nobelpreis für Medizin 2008
Musikwissenschaften[]
- Thüring Bräm – Dirigent und Komponist, Rektor der Musikhochschule Luzern
Naturwissenschaften/Mathematik[]
- Curt Abel-Musgrave – Chemiker (Promotion 1908)
- Johann Baptist Obernetter[1]
- Carl Josef Bayer – Chemiker (stud. 1869–1871)
- Rudolf Benkendorff – Meteorologe (stud. 1908–1910)
- Alexander Porfirjewitsch Borodin – Chemiker und Komponist (stud. 1859–1962)
- Walther Bothe – Physiker (Prof.) Nobelpreis für Physik 1954
- Georg Bredig – Chemiker (Prof. 1901–1910)
- Hans Bucka – Physiker (Habilitand 1961)
- Robert Bunsen – Chemie (Prof. 1852–1889)
- Otto Bütschli – Zoologe, Zellforscher (Prof. 1878–1920)
- Albrecht Dold – Mathematiker (Prof. 1963–1996)
- Karl Drais – Erfinder (stud. 1803–1805)
- Loránd Eötvös – Physiker (stud. 1867–1870)
- Leopold Gmelin – Chemiker (Prof. 1813–1853)
- Emil Julius Gumbel – Mathematiker (Prof. 1930–1932)
- Heinz Haber – Wissenschaftspopularisierer (Privatdozent 1945/46)
- Theodor Hänsch – Physiker (Prof.) Nobelpreis für Physik 2005
- Lothar Heffter – Mathematiker (stud.)
- Anton von Heiligenstein – Astronom und Mathematiker (stud. 1824/1825, habil. 1829, PD 1829–1834)
- Stefan Hell – Physiker Nobelpreis für Chemie 2014 (stud. 1981–1987)
- Hermann von Helmholtz – Physik (Prof. 1858–1870)
- Alfred Hettner – Geograph (Prof. 1899–1928)
- Norman J. Holter – Biophysiker (1914–1983)
- Heinrich Hübsch – (stud. 1813) Mathematik und Philosophie, war Architekt & Oberbaudirektor in Karlsruhe (* 1795 †1863)
- J. Hans D. Jensen – Physiker (Prof.) Nobelpreis für Physik 1963
- Willi Jäger – Mathematiker (1940–)
- Emanuel Kayser – Geologe und Paläontologe (1866–1867)
- Gustav Robert Kirchhoff – Physik (Prof. 1854–1875)
- Hermann Kopp – Chemiker (Prof. ab 1864)
- Albrecht Kossel – Chemiker (Prof. 1901–1927) Nobelpreis für Medizin 1910
- Nikolaus von Kues – Mathematiker (stud.)
- Richard Kuhn – Chemiker (Prof.) Nobelpreis für Chemie 1938
- Robert Lauterborn – Hydrobiologe, Zoologe und Botaniker (stud. hab. Prof.)
- Philipp Lenard – Physiker (Prof. 1907–1938) Nobelpreis für Physik 1905
- Mileva Maric – erste Frau von Albert Einstein, Wintersemester 1897/98 studierte sie an der Universität Heidelberg
- Michael Mästlin – Astronom – (Prof. 1580–1584)
- Hermann von Meyer – Wirbeltier-Paläontologe
- Claudia Neuhauser (*1962) – deutsch-amerikanische Mathematikerin und Hochschullehrerin
- Hermann Quincke – Physiker (Prof. 1875–1907)
- Werner Rauh – Botaniker (Prof. 1955–1981)
- Paul Reiner – Dr. (1886–1932), Reformpädagoge (stud.) Chemie, Mineralogie, Physik, Soziologie und Philosophie
- Rudy Rucker – Mathematiker (Prof. 1978–1980)
- Herbert Seifert – Mathematiker (Prof.)
- Otto Schoetensack – Paläoanthropologe (Prof. 1904–1912)
- Georg Wittig – Chemiker (Prof.) Nobelpreis für Chemie 1979
Philosophische und Philologische Fakultäten[]
- Felix Adler – Sprachwissenschaftler (stud. 1874)
- Gökay Akbulut – Politikerin (stud. 2003–2008)
- Michael von Albrecht – Klassischer Philologe (Prof.)
- Hannah Arendt – Philosophin (stud.)
- Jan Assmann – Ägyptologe (Prof.)
- Arnold Bergstraesser – Politikwissenschaftler
- Walter Berschin – Philologe (Prof.)
- Cornelia Betsch – Psychologin (stud., Prom 2006)
- Ernst Blass – expr. Dichter – (stud. jur. 1912/13–15; Prom.)
- Friedrich Burschell – Schriftsteller – (stud. phil. 1911–1913)
- Alexander Brückner – Historiker
- Conrad Celtis – Humanist – (stud. 1484–1485)
- Friedrich Creuzer – Philologe (Prof. 1804–1858)
- Joseph Goebbels – Propagandaminister des Deutschen Reiches
- Albrecht Dihle – Klassischer Philologe (Prof.)
- Olaf Drümmer – Psychologe (stud. 1982–1990), später Software-Unternehmer und Sachbuchautor
- Hans von Eckardt – Soziologie, Politik und Medien (stud.1919, Prof. 1927)
- Joseph von Eichendorff (stud. 1807)
- Johann Simon Erhardt – Philosoph (o. Prof., Prorektor)
- Ludwig Finscher – Musikwissenschaftler, Balzan-Preis (Prof.)
- Johannes Freinsheim – Historiker (Prof. 1656–1660)
- Jakob Friedrich Fries – Philosoph (Prof. 1806–1816)
- Markus Gabriel – Philosoph (Prom. 2005, Habil. 2008)
- Hans-Georg Gadamer – Philosoph (Prof. 1949–1968)
- Georg Gottfried Gervinus – Literaturhistoriker (Prof. 1844–1853)
- Leonhard Grebner – Philosophie (Prof. 1723–1726)
- August Grisebach – Kunsthistoriker (Prof.)
- Friedrich Gundolf – Philologe (Prof.)
- Jürgen Habermas – Philosoph (außerordentlicher Professor 1961–1964)
- Karl Ludwig Hampe – Historiker (Prof. 1903–1936)
- Dirk Hecht – Prähistoriker und Archivar (stud. 1993–1999, Prom. 2005)
- Georg Wilhelm Friedrich Hegel – Philosoph (Prof. 1816–1818)
- Johann Christoph Held – Klassischer Philologe (stud. 1809–1811)
- Johannes Hiltebrant – humanistischer Lehrer (stud. 1496–1497)
- Ulrich Hochschild – Botschafter
- Felix Holldack – Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer (Studium und Promotion)
- Ignaz Hub – Dichter, Redakteur und Herausgeber (prom. 1834)
- Karl Jaspers – Philosoph (1913–1948)
- Xaver Jung – Politiker
- Charlotte Kerr – Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin
- Gottfried Keller – Dichter (stud. 1848–1850)
- Bertha Kipfmüller – Lehrerin und Friedensaktivistin
- Wolfgang Klein – Linguist, Leibnizpreisträger
- Rolf Klemmt – Direktor am Germanistischen Institut der finnischen Universität Jyväskylä, Autor und Übersetzer
- Johannes Koch (1763–1843) – Professor für Metaphysik und Anhänger Kants
- Hermann Köchly – klassischer Philologe (Prof. 1864–1876)
- Rolf Lauter – Kunsthistoriker, Kurator
- Lothar Ledderose – Kunsthistoriker, Ostasiat. Kunstsch., Balzan-Preis (Prof.)
- Karl Lemcke – Ästhetiker, Kunsthistoriker, Liedtexter sowie später Rektor an der Universität Stuttgart
- Peter Luder – Humanist (stud. 1431–1433)
- Jakob Loewenberg – Schriftsteller und Pädagoge (stud. 1885–1886)
- Hubertus zu Löwenstein – Journalist, Schriftsteller und Politiker
- Karl Löwith – Philosoph (Prof. 1952–1973)
- Philipp Melanchthon – Reformator (stud. 1509–1512)
- Johann Friedrich Mieg – Historiker (Prof. für Hebräische Sprache)
- Franz Josef Mone – Historiker und Archivdirektor des Generallandesarchives in Karlsruhe (stud. 1814–1816)
- Glenn W. Most – Altphilologe, Leibniz-Preisträger (* 1952)
- Carl Neumann – Kunsthistoriker (Prof.)
- Friedrich Panzer – Germanist (Prof. 1919–1956)
- Georg Picht – Philosoph, Theologe (Prof. 1960–1972, deutsche Bildungskatastrophe 1964)
- Jacob Picard – Dichter, Schriftsteller – (stud.jur. vor Erstem Weltkrieg)
- Samuel von Pufendorf – Naturrechtsphilosoph, Historiker, Völkerrechtslehrer (Prof. 1661–1668)
- Petrus Ramus – Philosoph (außerordentlicher Lehrer 1569–1570)
- Hermann Ranke – Ägyptologe (Prof. 1878–1953)
- Egon Ranshofen-Wertheimer – Diplomat (stud.)
- Karl Alexander von Reichlin-Meldegg – Philosoph (Prof. [[1]])
- Heinrich Rickert – Philosoph (Prof. 1916–1936)
- Eduard Maximilian Röth – Philosoph (habil 1840, Prof. 1846–1858)
- Karl Ludwig Roth – klassischer Philologe (Prom 1834)
- Thomas Roth – Journalist (stud.)
- Edith Rothe – Bibliothekarin, Autorin und Publizistin
- Friedrich Christoph Schlosser – Historiker (Prof. 1817–1861)
- Friedrich Alfred Schmid Noerr – Philosoph (Prof. 1910–1918)
- Heinrich Schmid – Philosoph (a.o. Prof.)
- Anna Seghers (Netty Reiling) – Dichterin (Studierende der Kunstgeschichte, 1920–1924, Dr. phil. 1924)
- Franz Six – Zeitungswissenschaftler, NS-Funktionär
- Joseph Stöckle – Philologe und Schriftsteller (stud. 1870–1871)
- Henry Sweet – Philologe
- Johann Andreas von Traitteur – Geometriker (Prof. 1784–1803, Dr. phil. 1786)
- Henry Thode – Kunsthistoriker (Prof.)
- Heinrich von Treitschke – Historiker (Prof. 1867–1874)
- Ralph Tuchtenhagen – Historiker (Privatdozent 2001–2003)
- Johann Heinrich Voß – Übersetzer (Prof. 1805–1826)
- Alfred Weber (1868–1958) – Geschichtsphilosophie, Kultur- und Staatssoziologie
- Franz Emanuel Weinert – Psychologe (Prof. 1968–1982)
- Friederike Werner – Ägyptologin (Promotion 1994)
- Wilhelm Windelband – Philosoph (Prof. 1903–1915)
- Katharina Windscheid – Wegbereiterin für das Frauenstudium in Deutschland (Dr. phil. 1895, erste in Heidelberg promovierte Frau)
- Wilhelm Wundt – Psychologe (Prof. 1864–1874)
Rechtswissenschaft[]
siehe auch: Juristische Fakultät der Universität Heidelberg
- Kaspar Agricola ([[2]]) – Jurist (Student, Professor, Dekan, Rektor)
- Christian Baldauf (* 1967) – Jurist und Politiker
- Alexander Bellendörfer (1436–1512), Kanzler und Protonotar der Kurpfalz – Student ab 1450
- Karl Heinrich Ludwig Brinckmann (1809–1855), Rechtswissenschaftler, Privatdozent von 1846 bis 1855
- Johann Caspar Bluntschli – Jurist (Prof.)
- Oskar von Bülow – Jurist, Rechtswissenschaftler, Habilitation 1863 de praejudicialibus exceptionibus an der Ruperto Carola, von 1863 bis 1865 Privatdozent ebenda, Prof. Gießen, Tübingen, Leipzig
- Carl Burckhardt – Schweizer Politiker und Jurist (stud.)
- Ludwig August Burckhardt – 1863 Jurist und Historiker (stud.)
- Joachim F. Christopeit – Intern. Manager und Jurist (Prof. für intern. Wirtschaftsrecht)
- Joachim Christian Coch – Rechtsgelehrter in Schwedisch-Pommern und Richter am Wismarer Tribunal
- Hugo Donellus – Jurist, Humanist, Hochschullehrer (Prof. 1573–1579)
- Otto von Gierke – Jurist
- Reinhard Goerdeler – Jurist (Diss. 1948)
- Heinz Cramer – Berufssoldat
- Karl Julius Guyet – Jurist (1818–1836: Stud., Prom., Habil., Prof.)
- Adam Huth – Jesuit und Kirchenrechtler (Prom., Prof., Dekan)
- Georg Jellinek – Jurist (Prof. 1891–1911)
- Franz Jügert (1563–1638) – Jurist, Syndikus und kurpfälzischer Assessor am Reichskammergericht
- Paul Kirchhof – Jurist (Prof. seit 1981)
- Juliane Kokott – Generalanwältin am Gerichtshof der europäischen Gemeinschaften
- Marcus Krüsmann – Jurist, unter anderem Bürgermeister in Limburg a. d. Lahn
- Hermann Emil Kuenzer – Jurist, Oberst a. D., Reichskommissar, Interpol
- Carl Joseph Anton Mittermaier (Prof. 1821–1867)
- Daniel Nebel (1558–1626), Jurist und Rektor
- Alfred von Planta (1857–1922) – Schweizer Jurist, Diplomat, Industrieller und Politiker, Präsident des Schweizer Nationalrates
- Mark G. von Pückler (* 1940) – Jurist und Fachautor
- Gustav Radbruch – Prof. für Strafrecht und Rechtsphilosophie
- Oswald Ring – Jurist und Medienmanager (stud. 1954–1958)
- Herbert Roth – Zivilrechtler (Prof.)
- Hanns Martin Schleyer – Jurist (stud. 1933–1938)
- Albert Schulz (Pseudonym San-Marte) – Jurist, Dichter, Literaturwissenschaftler und Germanist (stud. 1822–1824), kurzzeitig im Heidelberger Studentenkarzer inhaftiert
- Robert Schumann – Jurist (stud. 1829)
- Rolf Serick – Jurist (Prof. 1956–1987)
- Georg von Siemens – Gründer der Deutschen Bank (stud.)
- Carl von Schubert – Staatssekretär im Auswärtigen Amt der Weimarer Republik (stud. bis 1904)
- Johannes de Spina (1642–1689), Jurist und Rektor
- Anton Friedrich Justus Thibaut – Jurist (Prof. für römisches Recht 1805–1840, Rektor der Universität 1805–1807 und 1821)
- Peter Ulmer – Jurist (Prof. 1975–2001, Rektor der Universität 1991–1997)
- Karl Adolph von Vangerow – Jurist (Prof. für römisches Recht 1840–1870)
- Ernst Walz – Jurist (ao. Prof. für Verwaltungsrecht, ehrenhalber Senator der Universität zu seinem 40. Amtsjubiläum als Oberbürgermeister der Stadt 1926)
- Martin Paul Waßmer – Rechtswissenschaftler (Prof. für Strafrecht und Strafprozessrecht)
- Franz Ignaz Wedekind – Rechtswissenschaftler (Prom., Prof., Dekan, Rektor und Prokanzler an der Hochschule)
- Georg Joseph Wedekind – Rechtswissenschaftler (Prom., Prof.)
- Otto Günther von Wesendonk – Promotion 1908, Diplomat, Orientalist, Schriftsteller
- Ulrich Wille – Schweizer General im Ersten Weltkrieg
- Bernhard Windscheid – Jurist (Prof. für römisches Recht 1871–1874)
- Carl-Heinz Witt – Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer (Habil., apl. Prof.)
Sozialwissenschaften[]
- Klaus von Beyme – Politologe (Prof. 1974–1999)
- William Edward Burghardt Du Bois – Soziologe (stud. um 1892–1894)
- Jürgen Domes – Politologe (prom. 1960)
- Norbert Elias – Soziologe (stud. 1919, postgrad. stud. 1924–1930)
- Georg von Hatzfeld – Verleger, 1950/51 gewaltfreie Besetzung der Insel Helgoland. (stud.)
- Björn Kraus – Sozialwissenschaftler (prom. 2000)
- Paul Reiner – Reformpädagoge, Dr. (stud.), Chemie, Mineralogie, Physik, Soziologie und Philosophie
- Stefanie Seiler – Soziologin
- Anja Senz – Politologin, Sinologin
- Dolf Sternberger – Politologe (Prof. 1960–1989)
- Max Weber – Soziologe
- Hansjörg Weitbrecht – Soziologe (Honorarprofessor seit 1994)
Theologie[]
- Rainer Albertz – ev. Theologe (stud.)
- Klaus Berger – ev. Theologe (Prof.)
- Rudolf Bohren – ev. Theologe (Prof.)
- Heinrich Bornkamm – ev. Theologe (Prof.)
- Günther Bornkamm – ev. Theologe (Prof.)
- Johannes Brenz – ev. Theologe u. Reformator (stud.)
- Martin Bucer – ev. Theologe u. Reformator (stud.)
- Hans von Campenhausen – ev. Theologe (Prof.)
- Johann Amos Comenius – Theologe, Pädagoge (stud. 1613–1614)
- Johann Lorenz Crollius – ref. Theologe (Prof., Prorektor)
- Georg Cruciger – ev. Theologe, Philosoph (stud. 1598–1600)
- Martin Dibelius – ev. Theologe (Prof.)
- Johannes Eck – kath. Theologe (stud.)
- Wolfgang Fenske – ev. Theologe (stud.)
- Heinrich Benedikt Fleischbein – kath. Theologe (Prof.), Priester, 1786 und 1790 Dekan der Theologischen Fakultät
- Martin Frecht – ev. Theologe u. Reformator (Prof., Rektor 1530/31)
- Gustav Hölscher – ev. Theologe (Prof.)
- Nikolaus von Kues – kath. Theologe (stud.)
- Heinz-Wolfgang Kuhn – ev. Theologe (stud., Prof.)
- René Leudesdorff – evangelischer Geistlicher und Autor. 1950/51 gewaltfreie Besetzung der Insel Helgoland. (stud.)
- Bartholomäus Lutz – kath. Theologe und Kirchenrechtler (Prof.)
- Martin Lydius – ev. Theologe und Vorsteher des Collegium Philosophicum
- Philipp Marbach – ev. Theologe (Prof.)
- Johan Friedrich Mieg – reformierter Theologe (Prof., Rektor 1676, 1684)
- Ludwig Christian Mieg – reformierter Theologe (stud., Prof., Rektor 1708)
- Ludwig Georg Mieg – reformierter Prediger, Theologe und Hochschullehrer (stud., Ephorus des Sapienzkollegiums)
- Theophilus Neuberger – ev. Theologe (stud. ab 1610)
- Johannes Oekolampad – ev. Theologe u. Reformator (stud.)
- Caspar Olevian – ev. Theologe (Prof.)
- Wolfhart Pannenberg – ev.Theologe (stud.)
- David Pareus – ev. Theologe (Prof.)
- Reinhold Pauli (1638–1682), ev. Theologe (Stud, Prom. 1666)
- Johann Pfeffer – kath. Theologe (stud., Prof.)
- Amandus Polanus von Polansdorf – ev. Theologe (stud.)
- Gerhard von Rad – ev. Theologe (Prof.)
- Rolf Rendtorff – ev. Theologe (Prof., Rektor 1970–1972)
- Richard Rothe – ev. Theologe (Prof.)
- Dominique Salhorgne – kath. Theologe (Prof.), später Ordensgeneral der Lazaristen
- Erhard Schnepf – ev. Theologe u. Reformator (stud.)
- Hans-Joachim Schwager – ev. Theologie (stud.)
- Lothar Steiger – ev. Theologe (Prof.)
- Heřman z Tardy – ev. Theologie (stud.)
- Gerd Theißen – ev. Theologe (Prof.)
- Helmut Thielicke – ev. Theologe 1936–1940 (Prof.)
- Immanuel Tremellius – ev. Theologe (Prof.)
- Ernst Troeltsch – ev. Theologe (Prof.)
- Zacharias Ursinus – ev. Theologe (Prof.)
- Heinz-Dietrich Wendland ev. Theologe (1929 Privatdozent mit Lehrauftrag für Neues Testament und Sozialethik; 1934 Evang. Studentenpfarrer in Heidelberg)
- Claus Westermann – ev. Theologe (Prof.)
- Hans Walter Wolff – ev. Theologe (Prof.)
- Girolamo Zanchi – ev. Theologe (Prof.)
- Georg Ziegler – Missionar in China
Wirtschaftswissenschaften[]
Das Fach Nationalökonomie / VWL wurde als „Staatswissenschaften“ begonnen. Betriebswirtschaftslehre kam später hinzu.
- Rudolf Haas (1843–1916), Geheimer Kommerzienrat, Montanunternehmer
- Johann Heinrich Jung-Stilling – (Prof. 1784–1786)
- Karl Knies – Nationalökonom (Prof. 1865–1896)
- Ludwig Walrad Medicus –, Hochschullehrer für Forst- und Landwirtschaft, (Stud. 1787–1791; a.o. Prof. 1795–1804)
- Erich Preiser – Nationalökonom (Prof. 1947–1956)
- Karl Heinrich Rau – Begründer der Nationalökonomie, Prof. 1822–1870
- Alfred Weber – Nationalökonom (Prof. 1897–1947)
- Victor Zarnowitz (1919–2009) – polnisch-US-amerikanischer Nationalökonom
Politiker[]
- Andreas Ackermann (* 1946), Politiker (SPD)
- Reinhard Bütikofer – Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen (Student um 1975)
- Joseph Goebbels (1897–1945), Nationalsozialistischer Politiker[2]
- Silvana Koch-Mehrin – FDP-Politikerin, MdEP (Studentin)
- Helmut Kohl – Bundeskanzler a. D.
- Rezzo Schlauch – Ex-MdB, Ex-Parlamentarischer Staatssekretär
- Beatrix von Storch – AfD-Politikerin, MdB (Studentin)
- Hans-Christian Ströbele – MdB (Student 1960 bis ?)
- Florian Toncar – FDP-Politiker, MdB und parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bundestag
- Alena Trauschel – FDP-Politikerin, seit 2021 MdL und jüngste Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg aller Zeiten (Studentin zum Zeitpunkt der Wahl)
- Bernhard Vogel – rheinland-pfälzischer und thüringischer Ministerpräsident a. D., 1960–1967 Wissenschaftlicher Assistent und Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft
- Ute Vogt – SPD-Politikerin (Studentin)
Literatur, Anmerkg., Einzelnachweise[]
Aufsätze zu einzelnen Fakultäten in: Meusburger, Schuch, Eitel: Wissenschaftsatlas der Universität Heidelberg. Knittlingen, 2011. (… ab Seite )
- Theologische Fakultät. Christoph Strohm .............................................................................................................154
- Juristische Fakultät. Peter-Christian Müller-Graff........................................................................................................158
- Medizinische Fakultät Heidelberg. Christine Gräfe ...........................................................................................................162
- Medizinische Fakultät Mannheim. Eva Maria Wellnitz ....................................................................................................166
- Philosophische Fakultät. Ann-Kathrin Hake .. .......................................................................................................170
- Neuphilologische Fakultät. Gertrud Maria Rösch ............................................................................................................. 174
- Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Manfred G. Schmidt und Barbara Neef .................. 178
- Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften. Andreas Kruse............................182
- Fakultät für Mathematik und Informatik. Rolf Busam, Susanne Krömker, Denis Vogel und Rainer Weissauer .... 186
- Fakultät für Chemie und Geowissenschaften. Hans Gebhardt, Günter Helmchen, Margot Isenbeck-Schröter und Peter Meusburger ....................................................................................................... 190
- Fakultät für Physik und Astronomie. Heinz Horner ................................................... 194
- Fakultät für Biowissenschaften. Thomas Holstein.........................................................................................................198
.
(Der Artikel ist auch eine WEITERLEITUNG für "Universität_Heidelberg" und "Uni_HD")